Helix - Hotel, Business, Brands, Salzburg

Das Premiumprojekt HELIX bietet auf rund 18.500 m² Gesamtfläche modernste, hochflexible Flächen für Büros, Showrooms, Hotel und Gastronomie auf sechs Ebenen.

Leistungen

  • Statisch konstruktive Bearbeitung
  • Montagestatik für die Errichtung der Stahlkonstruktion
  • Stahlbau-Ausführungsplanung 
     

 

Facts & Figures
Unternehmen

Daninger + Partner Engineering GmbH

Fertigstellung

2023

Kompetenzbereich

Architektur + Hochbau

Bauart

Neubau

Gebäudeart

Büro + Verwaltung, Hotel + Gastronomie

Ausgeführte Arbeiten

Ausführungsplanung und Montagestatik der tragenden Stahlkonstruktion

Auftraggeber

METALLICA Stahl- und Fassadentechnik GmbH

Projektbeschreibung

Das Gebäude ist konzipiert als dreigeschossiger Ringkörper, der über einem Sockel und der gläsernen "Beletage" schwebt. Der Sockel erstreckt sich über zwei Geschosse. Im Erdgeschoss umfasst er neben dem Eingangsfoyer Büro- und Messebereiche, die ringförmig um einen großzügigen Luftraum angeordnet sind. Im ersten Untergeschoss befinden sich weitere, teilweise zweigeschossige, flexibel nutzbare Bereiche. Die Tiefgarage im zweiten Untergeschoss umfasst öffentliche und nichtöffentliche Stellplätze sowie Lager- und Haustechnikbereiche. Über dem Betonsockel und der Beletage schwebt die ca. 600 Tonnen schwere Ringkörperkonstruktion aus Stahl. In dieser sind Büro- und Hotelflächen vorgesehen.

Die drei Geschosse des Ringbauwerks bilden ein dreigeschossiges räumliches Tragwerk, das im Wesentlichen auf den vier Kernen und auf den beiden außen situierten Stützen aufliegt. Die Hauptbestandteile des Tragwerks sind die beiden Stahlfachwerke in der Außenfassade und in der Fassade zum Innenhof sowie die im Abstand von ca. sieben Metern querlaufenden Abspannungen und Deckenträger über alle drei Geschosse. Die Geschossdecken liegen im Regelfall auf den querlaufenden Deckenträgern auf und bilden gemeinsam mit den Stahlträgern eine Verbundkonstruktion.

Das Ringbauwerk erfährt zufolge des Stahleigengewichtes, der Betondecken und der Fassadenkonstruktion eine nicht zu vernachlässigende Verformung. Der Bauablauf sieht vor, dass die Stahlkonstruktion, die Betondecken und die Fassaden, jeweils zeitversetzt um ein Viertel der Gesamtkonstruktion, Zug um Zug montiert werden.

In der Planung ist die Verformung der Gesamtkonstruktion durch eine überhöhte Ausführung zu kompensieren. Außerdem entstehen durch die drei Gewerke Stahlbau, Betonbau und Fassadenbau Überschneidungen in den Bautoleranzen. 

Die Herausforderung besteht nun darin, die zwei Spannungsfelder der Überhöhung und der Bautoleranzen so zusammenzuführen, dass am Ende ein waagrechtes Bauwerk entsteht und die Fertigung und Montage der einzelnen Gewerke wirtschaftlich und zeitlich optimiert abläuft.

Impressionen