Bauprojekt Neubau «A26 Linzer Autobahn»

Zur Bündelung des Straßenverkehrs im Linzer Stadtgebiet soll eine hochrangige und leistungsfähige Route errichtet werden. Dadurch soll flächenhaft Verkehr reduziert werden und die Verkehrssicherheit und Umweltsituation verbessert werden.

Unter der Leitung der IKK Engineering GmbH werden folgende Leistungen erbracht:

  • Straßenplanung zwischen der ASt Union Straße und der ASt Donau Süd
  • Statisch-konstruktiven Bearbeitung
  • Unterflurtrasse Tunnel Freinberg (offene Bauweise)
  • Stützmaßnahmen
  • Stützmaßnahmen
  • Bauphasen, -ablauf, -provisorien
  • Einbautenverlegungen
  • Entwässerung
  • Lärmschutzmaßnahmen
  • Rechtsverfahren (Straßenrecht, StVO)
  • BIM
  • € 52,0 Mio. Bauvolumen

 

 

«Die Herausforderung bei diesem Projekt ist die Planung des Bauwerks in einem multidisziplinären Planungsteam und einem komplexen Umfeld (Lage im Zentrum von Linz unter Aufrechterhaltung des Verkehrs und minimaler Beeinträchtigung der Anrainer und der Umwelt).»
DI Michael Schwarz, IKK Engineering GmbH, Gesamtprojektleiter

Facts & Figures

Fertigstellung

2028

Baugattung

Straße / Tunnel / Lärm / Entwässerung

Bauart

Neubau

Branche

Infrastruktur

Ausgeführte Arbeiten

Straßenplanung, Statisch-konstruktive Bearbeitung, Lärmschutz, Entwässerung, BIM

Projektmanager

DI Michael Schwarz, IKK Engineering GmbH

Bauherr

ASFiNAG Baumanagement GmbH, DI Klaus Mittermayr

Auftraggeber

ASFiNAG Baumanagement GmbH, DI Klaus Mittermayr

Bausumme

ca. € 52,0 Mio. netto

Projektbeschrieb

Linz bzw. der Großraum Linz werden durch den Ziel- und Quell-, wie auch den Durchzugsverkehr geprägt und belastet.

Durch das Vorhaben entsteht im Großraum Linz eine verbesserte Bündelung sowie Reduktion und Verteilung des Straßenverkehrs (Reduktion der Verkehrsleistung bis 2030 gegenüber dem Bestand um 8%).

Einerseits wird eine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung mit zusätzlicher Donauquerung im westlichen Teil von Linz geschaffen und andererseits die nordwestliche Hälfte des Mühlviertels über die B 127 an das hochrangige Straßennetz angebunden. Durch eine Bündelung des Straßenverkehrs auf der A 26 wird im Stadtgebiet Linz Verkehr reduziert. Zusätzlich wird dadurch in vielen Wohnbereichen eine Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Immissionsbelastungen der Bewohner erreicht.

Das Vorhaben ist in 3 Etappen unterteilt. Die Etappe 1 (Donaubrücke und Teile der ASt Donau) befindet sich derzeit im Bau.

Die Planungen der IKK Engineering GmbH betreffen die Etappe 2 und 3:

  • Etappe 2: Unterflurtrasse Waldeggstraße inkl. ASt. Bahnhof samt Neugestaltung der Oberfläche, Straßenplanung Bereich bergmännischer Tunnel Freinberg
  • Etappe 3: Straßenplanung Neubau Westbrücke

Diese Planungen sind – als eines der Pilotprojekte im Infrastrukturbereich in Österreich – in einem Building Information Model (BIM) darzustellen.

Die Unterflurtasse Waldeggstraße folgt der bestehenden Bundesstraße; diese muss permanent unter Verkehr bleiben (DTV ca. 25.000 Kfz/24 Std.). Es ist daher ein ausgeklügeltes Bauphasen- und Bauprovisorienkonzept zu erstellen. Die beiden Röhren der Unterflurtrasse werden hintereinander errichtet und der Verkehr im Bestand jeweils umgelegt.

Zahlreiche Einbauten (Kanal, Gas, Wasser, Fernwärme, etc.) werden vorab – soweit möglich – aus dem Baufeld verlegt, wobei z.T. eigene Kollektorbauwerke (z.B. im Bereich des Bergschlössl’s) notwendig werden.

Neben dem Straßenbauvorhaben sollen zeitgleich auch andere Großprojekte im Nahbereich errichtet werden (z.B. Postcity mit ca. 150.000 m² Bruttogeschoßfläche). Diese Vorhaben beeinflussen sowohl Bauablauf, -logistik, Statik, Grundwasserausgleichsmaßnahmen und verkehrstechnische Aspekte.

Die Herausforderung besteht darin, all diese Aspekte unter einen Hut zu bringen, die Auflagen aus dem UVP-Verfahren zu berücksichtigen, die Anrainer möglichst wenig zu beeinträchtigen und eine wirtschaftliche Lösung für den Auftraggeber zu erarbeiten.

Impressionen

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