Merkur City Offices, Graz

Das bestehende Objekt wird umfassend saniert, um- und ausgebaut. Der Bestand wird dem heutigen Stand der Technik angepasst. Diesbezüglich werden Erdbebenaussteifungen, Holz-Beton-Verbunddecken und zahlreiche Unterfangungsmaßnahmen eingebaut. Zudem werden nachträgliche Lifte eingebaut und eine Aufstockung mit architektonisch gestalteten Dächern umgesetzt.

Leistungen

  •  Statische Nachrechnung des Bestandes
  •  Statische Berechnung sämtlicher Durchbrüche und Unterfangungen
  •  Statische Berechnung der neuen Stahlkonstruktion (Dächer)
  •  Schalungs- und Bewehrungsplanung für den gesamten Betonbau
  •  Stahlbauführungsplanung der Aufstockung der Dächer
Facts & Figures
Unternehmen

Daninger + Partner Engineering GmbH

Fertigstellung

2023

Kompetenzbereich

Architektur + Hochbau

Bauart

Sanierung / Instandsetzung, Erweiterung, Umbau

Gebäudeart

Büro + Verwaltung

Ausgeführte Arbeiten

statisch konstruktive Bearbeitung des Zu- und Umbaus

Auftraggeber

Merkur Versicherung Aktiengesellschaft

Bausumme

20-25 Millionen EUR netto

Bruttogeschossfläche

ca. 12.000 m²

Projektbeschreibung

Das fast zur Gänze leerstehende Gebäude soll nach der umfassenden Sanierung und Aufstockung vermietet werden. Das Gesamtgebäude besteht aus drei Einzelhäusern, welche direkt aneinandergebaut sind. Jedes dieser Häuser hat zwischen fünf und sechs Obergeschosse. 

Einerseits wird der Bestand generalsaniert und andererseits wird eine Aufstockung umgesetzt. Sowohl der Bestand als auch der Zubau wird dem heutigen Stand der Technik angepasst. Dies umfasst das Raumprogramm, die Bauphysik, den Brandschutz, die Barrierefreiheit, sämtliche Erdbebenaussteifungen sowie den Einbau neuer Lifte im Kern der Gebäude.

Im Zuge der Bestandsnachrechnungen war es erforderlich, dass einzelne Fundamente und Mauerwerksbereiche verstärkt werden müssen. Die Fundamente werden mittels DSV-Säulen verstärkt. Das Ziegelmauerwerk wird in einzelnen Bereichen durch Ausinjizieren saniert. Der Großteil der Decken wird mit nachträglichem Aufbeton verstärkt und dadurch wird auch die Erdbebenaussteifung erreicht. Durch die nachträgliche Errichtung der Lifte wird gleichzeitig ein massiver Stahlbetonkern hergestellt.

Für die moderne Haustechnikanlage werden Kollektoren und Fundamentunterfangungen im Untergeschoss errichtet. Weiters wird ein eigener Kühlturm eingebaut.

Die Aufstockung bzw. die neuen architektonisch gestalteten Dächer werden als Stahlkonstruktion ausgeführt. Die große Herausforderung war, diese Dächer dem Bestand anzupassen und die 3D-Führungsplanung samt den windschiefen Verschneidungen zu konstruieren.

Im Zuge der Baubegleitung wurden sämtliche Bauzustände statisch geprüft und erforderliche Hilfsunterstützungen festgelegt.

Impressionen