Streckenplanung Gloggnitz-Mürzzuschlag inklusive Semmering Basistunnel

Der ca. 27 Kilometer lange zweiröhrige Semmering-Basistunnel verbindet als Teil der Südstrecke Niederösterreich mit der Steiermark. Er stellt eines der wesentlichen Bahninfrastrukturprojekte in Österreich dar, bei dem es sich zudem um ein Herzstück des Baltisch-Adriatischen Korridors von transeuropäischer Bedeutung handelt. Mit dem als sogenannte «Flachbahn» geplanten Tunnel wird der Güterverkehr durch den Entfall des Vorspannbetriebes optimiert, die historische Semmering-Bergstrecke entlastet und die Fahrzeit zwischen Wien und Graz um etwa eine halbe Stunde reduziert. 

Leistungen

Bauprojekt (Ausschreibungs- und Detailplanung):

  • Planung Eisenbahninfrastruktur für Bahnhöfe und Semmeringbasistunnel
  • SFE-Planung und Koordination 
  • Koordination sämtlicher Fachplaner
  • Bauphasen, -ablauf, -provisorien für Bahnhofsumbau unter Betrieb
  • Einbautenverlegung
  • Entwässerung
  • Lärmschutzmaßnahmen
  • Straßenumlegungen 
  • 110kV-Bahnstromversorgung inklusive Unterwerke Gloggnitz und Langenwang
  •  Grundeinlösen und Enteignungen
Facts & Figures
Unternehmen

Witrisal GmbH

Fertigstellung

2028

Kompetenzbereich

Infrastruktur + Ingenieurbau

Bauart

Neubau

Gebäudeart

Schienenwege + Gleisanlagen, Tunnel

ARGE

ARGE PSB, Planungsgemeinschaft Südbahn (Witrisal GmbH in Projektgemeinschaft mit einem Wiener Ingnieurbüro)

Auftraggeber

ÖBB-Infrastruktur AG

Bausumme

ca. 3,5 Milliarden EUR netto

Projektbeschreibung

Der Semmering-Basistunnel verbindet die Bahnhöfe Gloggnitz und Mürzzuschlag mit einem 27 Kilometer langen Tunnel mit Flachbahncharakter. Neben dem zentralen Tunnel umfasst das Projekt auch die dafür erforderlichen Umbauten der in den Portalbereichen anschließenden Bahnhöfe Gloggnitz und Mürzzuschlag.

Außerdem sind diverse weitere Begleitmaßnahmen Teil des Gesamtprojektes Semmering-Basistunnel. So z.B. die mit den Vorarbeiten in Gloggnitz hergestellten Hochwasserschutzmaßnahmen an der Schwarza (einschließlich der Verlegung der B27 und der Herstellung der Schwarzabrücke im Portalbereich) oder die erst für den zukünftigen Vollbetrieb erforderlichen Maßnahmen wie die Bahnstromversorgung mit Freileitungen und Unterwerken in Gloggnitz und Langenwang.

Das Vorhaben ist in mehrere Hauptbaulose unterteilt, zu denen im Fachbereich Eisenbahnstreckenplanung die Ausschreibungs- und Ausführungsplanung erfolgt: 

  • PGG1: Vorarbeiten Gloggnitz
  • PGG2: Bestandsumbau Gloggnitz
  • PGG3: Restarbeiten Bestandsumbau Gloggnitz
  • PGG5: Unterwerk Gloggnitz (Streckenplanungsleistungen)
  • SBT1.1: Tunnel Gloggnitz (Streckenplanungsleistungen)
  • SBT2.1: Tunnel Fröschnitz (Streckenplanungsleistungen)
  • SBT3.1: Tunnel Grautschenhof  (Streckenplanungsleistungen)
  • SBT4: Streckenausrüstung Gesamtprojekt
  • SBT5: Oberbau Tunnel
  • PMZ1-3: Umbau des Bahnhofs Mürzzuschlag
  • PMZ5: Unterwerk-Langenwang (Streckenplanungsleistungen)
     

Impressionen